Wo ein Weinberg „Paradies“ heißt, darf man dem Himmel ruhig ein wenig näherkommen. Zugegeben: Es ist schon ein bisschen her, dass Jesus in den Himmel aufgefahren ist, aber noch heute reden wir drüber. Da kann man mal sehen, wie nachhaltig Reisen ist. Über Himmelfahrt schaffen wir uns unsere eigenen Erinnerungen. Da nehme ich Sie mit nach Sachsen – zu drei besonderen Weingütern, in eine Villa namens Sorgenfrei und an einen Tisch, über dem ein Michelin-Stern leuchtet.
Zwischen Dresden, Radebeul und Meißen erwartet uns eine Weinlandschaft, deren Reiz sich am besten mit einem Glas in der Hand erschließt. Steile Hänge, alte Weinbergsmauern und die Elbe prägen die Kulisse. Die Menschen und ihre Weine geben ihr Persönlichkeit.
Wir besuchen Klaus Zimmerling, Georg Prinz zur Lippe von Schloss Proschwitz und Martin Schwarz. Drei Adressen, drei Handschriften – und reichlich Gelegenheit, gemeinsam zu verkosten.
Auch die Küche bekommt ihren verdienten Platz: vom Flammkuchen auf dem Weingut über ein regionales Menü im historischen Ratskeller bis zum Fünf-Gang-Menü im Sternerestaurant Atelier Sanssouci. Und zwischen den Verabredungen bleibt Zeit, durch Meißen zu schlendern oder einfach einen Kaffee zu trinken und eine Eierschecke zu essen.
Für zwei Nächte wohnen wir in der Villa Sorgenfrei in Radebeul. Ein passender Name für das, was ich mir für diese Tage wünsche: ankommen, den Alltag zurücklassen und sich auf das freuen, was als Nächstes ins Glas kommt.




